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Gabriele Minì auf F2-Titelkurs, Alpine-Chance im Blick

Gabriele Minìs starker Start in die Formel-2-Saison 2026, der ihn auf den zweiten Tabellenplatz brachte, hat zu verstärkter Simulatorarbeit und potenziellen Testmöglichkeiten bei Alpine geführt.

Von Michael de Vries - 2026-08-12 12:50:55.900 - 2 Min. Lesezeit

Gabriele Minì befindet sich fest im Kampf um den Formel-2-Titel 2026 und liegt nach neun Runden auf dem zweiten Platz der Meisterschaftstabelle. Der MP Motorsport-Pilot hat derzeit 20 Punkte Rückstand auf Leader Nikola Tsolov, was eine deutliche Leistungssteigerung in seiner zweiten vollen Saison in dieser Kategorie darstellt – ein Jahr, das, wie er selbst zugibt, erheblichen Leistungsdruck mit sich bringt.

Die Grundlage für Minìs Erfolg ist seine bemerkenswerte Konstanz. Er hat in 16 der bisher 18 bestrittenen Rennen Punkte geholt, zwei Siege und neun Podiumsplatzierungen erzielt – die meisten im Feld. Auch wenn er nicht immer das absolut schnellste Auto hatte, führt der 21-jährige Italiener seinen Ansatz, jede Gelegenheit auf der Strecke optimal zu nutzen, darauf zurück, dass dies entscheidend war, um seine Punktebilanz auszubauen und ihn im Titelrennen zu halten.

Sein Wechsel zu MP Motorsport für 2026 bot einen Neuanfang nach einer herausfordernden Rookie-Saison 2025, in der er mit drei Podiumsplatzierungen den 13. Gesamtrang belegte. Minì äußerte Vertrauen in die starke Bilanz des niederländischen Teams in der Formel 2, das in den letzten Jahren stets unter den Top Fünf der Teamwertung platziert war. Dieses neue Umfeld, verbunden mit dem Wunsch, seine Fähigkeiten nach der vorherigen Saison unter Beweis zu stellen, brachte eine Mischung aus Aufregung und neuem Druck mit sich.

Minìs aktuelle Form hat auch positive Aufmerksamkeit von der Alpine Academy erhalten, deren Mitglied er ist. Gespräche mit dem Formel-1-Team deuten auf deren Zufriedenheit mit seinen Leistungen hin, was zu einer verstärkten Einbindung in ihr F1-Simulatorprogramm führte. Der italienische Fahrer deutete auch die Möglichkeit einer Testgelegenheit mit Alpine an, da er versteht, dass eine starke Leistung in der Formel 2 der direkteste Weg zu einem F1-Einsatz ist – ein Ziel, auf das er während seiner gesamten Rennkarriere hingearbeitet hat.

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