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Luke Browning schließt F2-Rückkehr nach Super Formula-Test in Suzuka aus

Williams-Junior Luke Browning hat ein zweites Jahr in der Formel 2 nach Platz vier in seiner Debütsaison ausgeschlossen. Nach einem Test mit Kondo Racing richtet er seinen Fokus auf ein Super-Formula-Cockpit für 2026.

Von Michael de Vries - 2025-12-15T13:34:58.000Z - 2 Min. Lesezeit

Luke Browning hat einen Verbleib in der Formel 2 für eine zweite Saison explizit ausgeschlossen und konzentriert sich stattdessen darauf, für 2026 einen Wechsel in die Super Formula zu sichern. Der 23-jährige Williams-Formula-1-Junior beendete seine F2-Debütsaison auf dem vierten Gesamtrang – ein Resultat, das seiner Ansicht nach sein Können unter Beweis stellt, ohne dass ein weiteres Jahr in der Serie nötig wäre.

Nach dem Ende seines Debütjahres bei Hitech sieht Browning seine einzige Saison in der F2-Startaufstellung als ausreichende Bestätigung für seinen Karriereweg. Anstatt ein zweites Jahr in der wichtigsten Nachwuchsserie der Formel 1 anzustreben, entschied sich der britische Pilot, seine Laufbahn in Richtung von Japans führender Formelserie zu verlagern.

Diese Absicht setzte er direkt nach dem Ende seiner F2-Verpflichtungen in die Tat um. In der vergangenen Woche reiste Browning nach Suzuka, um am Nachsaison-Testprogramm der Super Formula teilzunehmen. Dabei stieg er direkt aus seinem Hitech-F2-Cockpit in ein japanisches Formelfahrzeug um, während er seine Optionen für die kommende Rennsaison 2026 evaluiert.

Während der Streckensession in Suzuka trat Browning für Kondo Racing an und arbeitete mit der von Toyota angetriebenen Mannschaft zusammen, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Der Test bot dem Williams-Junior einen ersten ausführlichen Eindruck von einem Super-Formula-Rennwagen und ermöglichte es ihm, die Performance-Eigenschaften des Autos unmittelbar nach dem Ende seiner F2-Saison kennenzulernen.

Zu seiner Entscheidung, der F2 den Rücken zu kehren, erklärte Browning, dass er sich in seiner Debütsaison genug "bewiesen" habe, um ein zweites Jahr zu vermeiden. Nach Platz vier in der Fahrer-Endwertung mit Hitech zeigte er sich vollkommen überzeugt, dass seine Leistung in diesem einen Jahr alle verbleibenden Fragen zu seinem Potenzial beantwortet hat.

Die Entscheidung, auf eine zweite F2-Saison zu verzichten, stellt einen entschlossenen Schritt für das Mitglied der Williams-Akademie dar. Durch seinen Einstieg bei Kondo Racing für den Test nach der Saison in Suzuka direkt im Anschluss an das F2-Finale sammelte Browning frühzeitig Eindrücke von der Teamdynamik und dem Toyota-Motorenpaket, die sein Programm für 2026 prägen könnten.

Da die Formel 2 nun definitiv vom Tisch ist, gilt Brownings volle Aufmerksamkeit der Sicherung eines Platzes im Super-Formula-Feld für das kommende Jahr. Sein Test nach der Saison mit Kondo Racing signalisiert eine deutliche Abkehr von der traditionellen europäischen Nachwuchspyramide, während er sich auf das nächste Kapitel seiner Karriere vorbereitet.

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